Polsterreinigung Louis

Autor: Andi

  • Profi-Tipps für die Tep­pich- und Polster­reinigung

    Profi-Tipps für die Tep­pich- und Polster­reinigung

    Kurz gesagt: Haushaltsflecken lassen sich oft mit einfachen Mitteln behandeln – für tiefgehende Verschmutzungen ist professionelle Teppichreinigung jedoch die bessere Wahl. Alle Kosten stehen in der Preisliste für Polsterreinigung: ein kleines Sofa kostet 129 EUR. Sie können einen Termin online buchen und erhalten kostenlose Anfahrt im Umkreis von 40 km um München.

    Saubere Teppiche und Polstermöbel sorgen nicht nur für ein schönes Zuhause, sondern tragen auch zur Gesundheit Ihrer Familie bei. Mit diesen praktischen Tipps können Sie Flecken schnell und effektiv selbst entfernen und Ihre Möbel in Top-Zustand halten.

    Schnelle Hilfe bei kleinen Flecken

    Manchmal passiert es schneller, als man denkt: Ein Glas Rotwein kippt um, Schokolade landet auf dem Sofa oder ein fettiger Fingerabdruck bleibt auf dem Polster zurück. Doch keine Sorge – mit den richtigen Tricks lassen sich viele Flecken leicht entfernen. Wenn ein Malheur passiert, ist schnelles Handeln entscheidend. Je eher Sie den Fleck behandeln, desto größer sind die Chancen, ihn vollständig zu entfernen, bevor er ins Material eindringt und hartnäckig wird. Greifen Sie direkt zu einem sauberen, weißen Tuch oder Küchenpapier und tupfen Sie die Flüssigkeit vorsichtig ab. Verwenden Sie niemals farbige Tücher, da diese Farbstoffe abgeben und den Fleck verschlimmern könnten. Vermeiden Sie es, den Fleck zu reiben, da dies die Verschmutzung tiefer in die Fasern drückt und den Bereich vergrößert. Bei festen Verschmutzungen, wie Schokolade oder Ketchup, sollte der überschüssige Teil vorsichtig mit einem Messer oder einem Löffel entfernt werden, bevor Sie die Reinigung beginnen.

    Hausmittel für die Fleckenentfernung

    Flecken können im Alltag schnell und unerwartet auftreten – sei es durch ein umgekipptes Glas Rotwein, schmelzende Schokolade oder fettige Fingerabdrücke. Während spezialisierte Reinigungsmittel oft die erste Wahl sind, gibt es eine Vielzahl bewährter Hausmittel, die effektiv gegen verschiedene Fleckenarten wirken. Diese Hausmittel sind nicht nur oft kostengünstiger, sondern schonen auch die Umwelt und sind in den meisten Haushalten sofort verfügbar. Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, wie Sie gängige Flecken mit einfachen Mitteln entfernen können:

    Rotweinflecken entfernen mit Mineralwasser und Salz:
    Ein umgekipptes Glas Rotwein auf dem Teppich oder der Couch kann sofort für Unruhe sorgen, da Rotwein zu den hartnäckigsten Flecken gehört. Doch mit Mineralwasser und Salz können Sie schnell Abhilfe schaffen. Sprühen Sie den frischen Fleck großzügig mit Mineralwasser ein. Die Kohlensäure hilft, den Wein aus den Fasern zu lösen, indem sie den Fleck an die Oberfläche drückt. Streuen Sie im nächsten Schritt Salz auf den feuchten Fleck. Das Salz zieht die Flüssigkeit auf und bindet sie. Lassen Sie es einige Minuten einwirken und saugen Sie das Salz anschließend vorsichtig ab. Sollte noch ein Rest des Flecks sichtbar sein, können Sie den Vorgang wiederholen oder den Bereich mit einer milden Seifenlauge nachbehandeln.

    Schokolade entfernen durch Kühlen und Kratzen:
    Schokolade auf Polstermöbeln oder Teppichen kann besonders schwierig zu entfernen sein, da sie bei Erwärmung schmierig wird und tiefer ins Material eindringt. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, den Fleck zuerst zu kühlen. Legen Sie einen Eiswürfel oder einen Beutel mit Eis auf den Fleck, um die Schokolade zu verhärten. Dies erleichtert das Abkratzen und verhindert, dass die Schokolade weiter verschmiert. Verwenden Sie ein stumpfes Messer oder einen Löffel, um die feste Schokolade vorsichtig vom Stoff oder Teppich zu kratzen. Nachdem die Schokolade entfernt wurde, können Sie den verbleibenden Fleck mit einer Mischung aus lauwarmem Wasser und einem milden Spülmittel behandeln. Tupfen Sie die Lösung auf den Fleck und reiben Sie sanft, bis er verschwunden ist.

    Fett und Öle mit Backpulver und Speisestärke entfernen
    Fett- und Ölflecken können besonders hartnäckig sein, da sie schnell in die Fasern eindringen und dort haften. Aber mit einfachen Hausmitteln wie Backpulver oder Speisestärke lassen sich auch diese Flecken effektiv bekämpfen. Streuen Sie bei frischen Flecken eine großzügige Menge Backpulver oder Speisestärke auf den Fleck. Diese Pulver wirken als natürliche Absorptionsmittel und ziehen das Fett aus den Fasern. Lassen Sie das Pulver mindestens 15 Minuten, besser noch ein paar Stunden, einwirken, bevor Sie es vorsichtig absaugen. Sollte nach der Absorption noch ein Restfleck sichtbar sein, mischen Sie warmes Wasser mit etwas Spülmittel und tupfen Sie den Fleck vorsichtig ab.

    So entfernen Sie Kaffee und Tee mit Essig und Wasser
    Kaffee- und Teeflecken gehören zu den häufigsten Verschmutzungen in Haushalten. Die braunen Flecken können jedoch mit einem einfachen Hausmittel – einer Mischung aus Essig und Wasser – entfernt werden. Mischen Sie ein Teil Essig mit zwei Teilen Wasser und tauchen Sie ein sauberes Tuch in die Lösung. Tupfen Sie den Fleck vorsichtig ab, ohne zu reiben, damit der Fleck nicht größer wird. Der Essig hilft, die Farbe aus dem Gewebe zu lösen und neutralisiert zudem Gerüche. Spülen Sie den behandelten Bereich anschließend mit klarem Wasser nach, um den Essiggeruch zu entfernen, und tupfen Sie den Bereich trocken.

    Unterschiedliche Materialien erfordern unterschiedliche Pflege

    Polstermöbel und Teppiche verleihen jedem Zuhause Wärme und Komfort, doch um ihre Schönheit und Langlebigkeit zu bewahren, ist die richtige Pflege entscheidend. Dabei spielt das Material eine zentrale Rolle, denn unterschiedliche Stoffe reagieren unterschiedlich auf Reinigungsmittel und -methoden. Ein falscher Ansatz und schon ist das Material beschädigt und der Fleck ist immernoch da. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie die häufigsten Materialien in Ihrem Zuhause richtig pflegen, um deren Qualität und Aussehen langfristig zu erhalten:

    Stoffpolster: Pflegeleicht, aber nicht pflegefrei
    Stoffpolster sind in vielen Haushalten zu finden und zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit und Bequemlichkeit aus. Es gibt sie in unterschiedlichen Texturen und Farben, was sie zu einer beliebten Wahl für Sofas, Sessel und Stühle macht. Doch auch wenn Stoffpolster robust wirken, benötigen sie regelmäßige Pflege, um ihre Frische zu bewahren.

    Regelmäßiges Staubsaugen:
    Staub und Schmutz setzen sich leicht in den Fasern von Stoffpolstern fest. Daher ist es wichtig, die Polster regelmäßig abzusaugen, um tief sitzenden Schmutz und Allergene zu entfernen. Verwenden Sie eine Polsterdüse, um den Stoff nicht zu beschädigen und alle Ecken und Kanten gründlich zu reinigen.

    Fleckentfernung:
    Kleine Flecken sollten sofort behandelt werden. Verwenden Sie hierfür ein mildes Reinigungsmittel und Wasser, um den Fleck vorsichtig herauszutupfen. Wichtig ist, dass Sie den Fleck nicht reiben, da dies die Fasern beschädigen oder den Fleck tiefer ins Gewebe drücken kann. Bei hartnäckigen Flecken kann ein spezieller Polsterreiniger verwendet werden, der für den jeweiligen Stoff geeignet ist.

    Lederpolster: Luxuriös, aber empfindlich
    Lederpolster verleihen jedem Raum eine elegante Note. Sie sind langlebig und entwickeln mit der Zeit eine schöne Patina. Dennoch ist Leder ein empfindliches Material, das spezielle Pflege erfordert, um es vor Austrocknung und Rissen zu schützen.

    Regelmäßige Reinigung und Pflege:
    Leder sollte regelmäßig mit einem weichen, trockenen Tuch abgestaubt werden. Für eine gründlichere Reinigung können Sie ein leicht feuchtes Tuch verwenden, um Verschmutzungen zu entfernen. Achten Sie darauf, das Leder danach sofort trocken zu wischen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Um das Leder geschmeidig zu halten und es vor dem Austrocknen zu schützen, sollten Sie es regelmäßig mit speziellen Lederpflegemitteln behandeln. Diese Cremes oder Öle nähren das Material, verhindern Risse und bewahren die Farbe. Tragen Sie das Pflegemittel sparsam auf und polieren Sie das Leder anschließend mit einem weichen Tuch.

    Fleckentfernung:
    Flecken auf Leder sollten sofort entfernt werden. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, da diese das Leder austrocknen oder verfärben können. Ein leicht feuchtes Tuch reicht oft aus, um leichte Verschmutzungen zu beseitigen. Für hartnäckigere Flecken gibt es spezielle Lederreiniger, die das Material schonen und gleichzeitig effektiv sind.

    Velourspolster: Weich und anschmiegsam, aber pflegeintensiv
    Velours, auch als Samt bekannt, ist für seine weiche, luxuriöse Oberfläche bekannt und verleiht Möbeln eine elegante Optik. Doch gerade diese Weichheit macht Velours anfällig für Druckstellen, Flecken und Abnutzung.

    Staubsaugen und Bürsten:
    Velourspolster sollten regelmäßig abgesaugt werden, um Staub und Schmutz zu entfernen, der sich in den feinen Fasern festsetzen kann. Verwenden Sie dabei eine weiche Bürste, um die Fasern aufzurichten und dem Material seinen vollen Glanz zu verleihen. Auch das regelmäßige Aufbürsten hilft, Druckstellen zu vermeiden und die Polster in Form zu halten.

    Fleckentfernung:
    Bei Flecken ist schnelles Handeln entscheidend. Verwenden Sie ein feuchtes Tuch und tupfen Sie den Fleck vorsichtig ab. Achten Sie darauf, nicht zu reiben, um die empfindlichen Fasern nicht zu beschädigen. Für hartnäckige Flecken empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Veloursreinigers, der das Material schont und die Flecken gründlich entfernt.

    Teppiche: Unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Pflege
    Teppiche bestehen aus einer Vielzahl von Materialien, von natürlicher Wolle über Kunstfasern bis hin zu Mischgeweben. Jedes Material erfordert eine spezifische Pflege, um seine Struktur und Farbe zu erhalten.

    Wollteppiche:
    Wolle ist ein natürlicher, langlebiger Stoff, der Wärme und Komfort bietet. Wollteppiche sollten regelmäßig abgesaugt werden, um Schmutz und Staub zu entfernen. Bei Flecken ist schnelles Handeln entscheidend. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel, um den Fleck vorsichtig zu entfernen. Vermeiden Sie aggressive Chemikalien, die die Wolle angreifen könnten.

    Kunstfaserteppiche:
    Teppiche aus Kunstfasern sind in der Regel pflegeleichter und widerstandsfähiger gegenüber Flecken. Regelmäßiges Staubsaugen ist auch hier unerlässlich, um Schmutz zu entfernen. Flecken können oft mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Da Kunstfasern weniger empfindlich sind, können Sie bei Bedarf auch spezielle Teppichreiniger verwenden.

    Mischgewebe:
    Teppiche aus Mischgeweben kombinieren die Vorteile verschiedener Materialien, können jedoch auch unterschiedliche Pflegeanforderungen haben. Lesen Sie immer die Pflegehinweise des Herstellers, um die richtige Methode zu wählen. In der Regel sollten Mischgewebeteppiche regelmäßig abgesaugt und Flecken sofort behandelt werden, um das Material zu schützen.

    Die richtige Pflege Ihrer Polstermöbel und Teppiche trägt nicht nur zur Erhaltung ihrer Schönheit und Langlebigkeit bei, sondern auch zu einem sauberen und gesunden Wohnumfeld. Indem Sie die spezifischen Bedürfnisse jedes Materials beachten und auf die richtige Pflege setzen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Möbel und Teppiche viele Jahre lang in bestem Zustand bleiben. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie ein bestimmtes Material pflegen sollen, oder wenn es um hartnäckige Flecken geht, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. So vermeiden Sie Schäden und sorgen dafür, dass Ihr Zuhause stets einladend und gepflegt aussieht.

  • Milben­entfernung durch porentiefe Reini­gung

    Milben­entfernung durch porentiefe Reini­gung

    Kurz gesagt: Milben in Matratzen und Polstern lassen sich durch professionelle Matratzenreinigung mit Tiefenwirkung gezielt entfernen. Die Reinigung findet vor Ort statt – Anfahrt im Umkreis von 40 km um München kostenlos. Eine kleine Matratze kostet 79 EUR. Alle Preise finden Sie in der Preisliste für Polsterreinigung. Jetzt Termin online buchen.

    Porentiefe Reinigung für eine milbenfreie und hygienische Umgebung – Schützen Sie Ihre Familie und sorgen Sie für frische, saubere Polstermöbel. Wie das geht? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

    Milben aus Betten und Polstern entfernen

    Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie liegen in Ihrem kuschelwarmen Bett, haben Ihr Augen geschlossen und gleiten ganz langsam in den Schlaf. Aber Millionen kleine Stimmchen halten Sie wach. Es knirscht, raschelt und wispert um Sie herum. Sie können sie nicht sehen, aber Sie sind da. Und das am liebsten dort, wo man sie am wenigsten möchte: In unseren Betten, in unseren Polstern und Teppichen, aber nicht nur da. Die Rede ist von Milben. Genauer gesagt, von Hausstaubmilben. Und die sind nicht nur unappetitlich, sondern können auch zum echten Gesundheitsproblem werden. Erfahren Sie hier, was die Milbe für uns so problematisch macht und was Sie tun können, damit Sie Milben wirkungsvoll entfernen.

    Was genau sind Milben und woher kommen sie?

    Milben kommen in so gut wie allen Lebensräumen unserer Erde vor. Die Vielzahl von ihnen bevorzugen den Waldboden als Lebensraum. Aber auch andere Tiere oder Nahrungsmitteln wie Getreide oder Mehl dienen als Lebensraum. Selbst im Wasser sind sie zu finden – wie die Süßwassermilbe beweist. Wissenschaftlich gesehen, werden Milben als Unterart der Spinnentiere geführt. Dabei unterschiedet man in etwa 50.000 bekannten Arten und gliedert diese in 546 Familien. Die größte und wohl auch die gefürchtetste unter ihnen ist die Zecke.

    Vielen ebenfalls bekannt ist die Hausstaubmilbe. Sie ist mit ihren 0,1 bis 0,5 Millimetern so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Die Hausstaubmilbe fühlt sich – wie der Name schon sagt – in unserer häuslichen Umgebung besonders wohl. Auch wenn die Vorstellung, Hausstaubmilben als ungebetene Untermieter zu beherbergen, sicher kein angenehmes Gefühl auslöst, ist das Vorkommen von Hausstaubmilben etwas vollkommen Natürliches. Denn es gibt sie praktisch schon so lange es Wind und Wasser auf unserer Erde gibt.

    Hier leben die ungebetenen Gäste

    Doch warum lieben Hausstaubmilben unsere Nähe? Um diese Frage beantworten zu können, muss man verstehen, was auf dem Speiseplan der Hausstaubmilbe steht. Die Hausstaubmilbe benötigt, anderes als zum Beispiel die Zecke keinen Wirt, der ihr als Nahrungsquelle dient. Sie ernährt sich ausschließlich von abgestorbenen Hautschuppen. Deshalb wird sie gerne auch als sogenannter „Hautfresser“ bezeichnet. Wie schon erwähnt, kommt die Hausstaubmilbe in praktisch jedem Haushalt vor. Somit haben Hausstaubmilben keinesfalls etwas mit ungenügender Hygiene zutun. Dies ist ein Vorurteil, das sich leider noch bis heute in vielen Köpfen festgesetzt hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Hausstaubmilbe als Hauptursache für die Hausstauballergie gilt. Denn unter dieser Allergie leiden immer mehr Menschen.

    Schauen wir uns den Lebensraum der Hausstaubmilben noch etwas genauer an. Wo leben diese kleinen Krabbeltierchen denn nun ganz genau? Da sie sich am liebsten von unseren abgestorbenen Hautschuppen ernähren, davon verliert ein erwachsener Mensch am Tag etwa 1,5 Gramm, ist es unvermeidlich, dass sie besonders häufig in unseren Betten anzutreffen sind. Aber auch in unserer Bettwäsche, Kopfkissen, in den Kuscheltieren unserer Kinder, in unseren schönen Teppichen und in unseren Polstermöbeln, aber auch in Gardienen fühlen sie sich sehr wohl.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass sie sich eigentlich überall dort besonders wohlfühlen, wo es unsere Hautschuppen auch hin verschlägt. Und genau dort sind dann auch besonders viel Hausstaubmilben zu finden. Betrachtete man die Milbendichte, steht leider unser Bett mit 90 % ganz weit oben auf der Liste. Gefolgt von Bettwäsche, Kopfkissen und Polstermöbeln. Auf all diese Orte sollte man ein besonderes Augenmerk legen, wenn es um eine wirkungsvolle Milbenentfernung geht.

    Milben in Matratzen

    Milben werden, anders als die Bettwanze, nicht über einen Wirt eingeschleppt. Sie leben sozusagen in Koexistenz gemeinsam mit uns in unserer Wohnung. Milben ernähren sich von unseren Hautresten und lieben ein feuchtwarmes Klima. Wir wälzen uns nachts in unserem Betten hin und her und geben dabei bis zu 500ml Schweiß ab. Unser Bett, die Bettwäsche und unser Kopfkissen ist damit ein wahres Eldorado für Hausstaubmilben. Dabei sind nicht die Milben selbst das Problem für unsere Gesundheit, sondern viel mehr ihr Kot.

    Es sind ihre Ausscheidungen, die Allergien auslösen. Genauer betrachtet, die Eiweißbestandteile des Kots. Der Kot der Milben trocknet aus und zerfällt zu Staub. Dieser wirbelt durch die Luft und gelangt in unsere Atemwege. Eine Hausstauballergie mit all seinen unangenehmen Begleiterscheinungen wie Niesen, rote Augen und eine verstopfte Nase, kann die Folge sein. Dabei ist die Hausstauballergie neben dem Heuschnupfen eine der häufigsten Allergien mit der sich immer mehr Menschen rumschlagen müssen. Im schlimmsten Fall kann diese sogar zu allergischem Asthma führen.

    Bis zu unglaublichen rund 2 Millionen Hausstaubmilben beherbergt dabei unserer Matratze nach etwa 7 Jahren. Kein Wunder, das dringend empfohlen wird, die Matratzen spätestens nach 8 Jahren Benutzung zu erneuern. Denn nach übereinstimmenden Studien hat der Hausstaubmilbenbefall in unserer Matratze spätestens dann ihren Höchstwert erreicht. Es ist ratsam, nicht erst auf mögliche Symptome zu warten, bis ein Matratzentausch vorgenommen wird. Viel sinnvoller ist es, um Milben effektivt zu entfernen, Kissen und Zudecken alle 2 Wochen bei mindesten 60 grad Normalwäsche zu waschen. Die geliebten Kuscheltiere sollten regelmäßig 2 Tage im Gefrierfach verbringen – mit dieser Maßnahme wirkt man einem immer größer werdenden Milbenbefall effektiv entgegen. Doch wie geht man bei der Entfernung der Milben mit der Matratze vor? Hier schafft eine professionelle Reinigung der Matratze Abhilfe und sorgt dafür, den Milbenbefall so klein wie nur möglich zu halten. Die problematischen Ausscheidungen der Hausstaubmilbe, werden damit auf ein Minimum begrenzt. Interessant – wenn auch eklig – ist es, dass der Milbenbestand in den Sommermonaten auf bis zu 10 Mio. Milben ansteigen kann. Hier ist eine professionelle Reinigung der Matratze durchaus im Halbjahrs Rhythmus – mindestens aber einmal jährlich – absolut sinnvoll und hindert die winzigen Krabbeltieren am ungehinderten Vermehren. Denn auch als Nicht-Allergiker ist es ratsam, den Milben das Leben in unsern 4 Wänden so schwer wie nur möglich zu machen.

    Milben in Teppichen und Polstern

    Milben machen sich nicht nur in unserem Bett breit. Sie lieben alles was mit Stoffen, Textilen und Fasern zu tun hat. In einem kleinen Bällchen Schlafzimmerstaub finden sich im Schnitt fast 1000 Milben und 250.000 winzige Kotkügelchen. Teppiche und Polster stehen damit auf Rang 2 der beliebtesten Milbenquartiere. Dabei können bis zu bis zu 100.000 Staubmilben auf einem Quadratmeter Teppich leben. Gerade wer schon unter den quälenden Symptomen einer Hausstauballergie leidet, der möchte verständlicherweise alle beliebten Milbenquartiere so klein wie nur möglich halten.

    Ganz auf einen dekorativen Teppich verzichten muss man zum Glück aber nicht. Denn ein gepflegter Teppich ist für Milben genauso uninteressant, wie ein regelmäßig feucht gewischter Fließenboden. Milben mögen es fecht-warm. Kälte hingegen tötet sie ab. Um Milben bestmöglichst zu entfernen, ist neben einem 2x wöchentlichen Absaugen des Teppichs, auch ein Raushängen bei nächtlicher Kälte zu empfehlen. Anschließend den Teppich gründlich mit einem Dampfreiniger säubern. Eine professionelle und porentiefe Teppich- und Polsterreinigung ist dabei auch äußerst effektiv und schiebt dem fröhlichen Vermehren der Hausstaubmilben gekonnt einen Riegel vor. Bei Polstermöbel empfiehlt sich ein ähnliches Vorgehen, um Milben effektiv zu entfernen.

    Welche Gefahren gehen von Milben aus?

    Wie schon erwähnt sind es nicht die Milben selbst, auf die unser Immunsystem unter Umständen überempfindlich reagiert, sondern vielmehr sind es die Eiweißbestandteile im Kot der Milben, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Und diese sind nicht immer ganz einfach zu deuten. Ein Anhaltspunkt auf eine mögliche Hausstauballergie können erkältungsähnliche Symptome sein wie, tränenden, juckenden Augen, Fließschnupfen und Husten. In seltenen Fällen kann es aber auch zu einer Hautreaktion mit Juckreiz, Rötung der Haut und dem Auftreten von Quaddeln kommen.

    Sind diese Beschwerden frühmorgens besonders ausgeprägt und klingen sie im Laufe des Tages wieder ab, sollte man hellhörig werden. Haben Sie die Befürchtung an einer Hausstauballergie zu leiden, sollten Sie dies auf jeden Fall bei Ihrem Hausarzt abklären lassen. Dies geschieht unteranderem mit Hilfe von Allergie- und Bluttests.

    Wird die Behandlung sowie die Empfehlungen zur Milbenentfernung konsequent umgesetzt, kann dies zu einer Verringerung der Symptome bis hin zur Beschwerdefreiheit führen. In manchen Fällen entwickelt sich jedoch auch aus einer Hausstauballergie ein allergisches Asthma. Eines ist sicher, auch für Nicht-Allergiegier ist es sinnvoll, die Milbenbelastung konsequent so niedrig wie nur möglich zu halten.

    Effektive Reinigung zur Beseitigung von Milben

    Einige Dinge, die man selbst zur Milbenentfernung unternehmen kann, wurden bereits ausführlich beschrieben. Jedoch sollte man sich bewusst sein, das einmalige Aktionen nur kurzfristigen Erfolg mit sich bringen und zwar nur solange, bis der Milbenbestand sich wieder erholt hat. Gut beraten ist man auch, wenn man sich – gerade im Hinblick auf schwer zu reinigende Dinge, wie Matratzen, Polster und Teppiche – professionelle Unterstützung mit ins Boot holt. Besonders gute Erfahrungen bei der Milbenentfernung von Matratzen, Polster und Teppichen hat das Team von Louis Polsterreinigung mit einem individuell abgestimmten Reinigungsmittel, in Verbindung mit einem speziellen Tiefenreinigungsverfahren gemacht. Diese Reinigungskombination hat sich als besonders wirksam bei der Entfernung von Milbenkot,- Eier und Milben aus Matratzen, Polstern und Teppichen erwiesen.

    Milbenentfernung: So gehen wir bei der Matratzen- und Teppichreinigung vor

    Doch wie funktioniert die Milbenentfernung von LOUIS Polsterreinigung bei einer Matratzen ganz genau? Bei einer professionellen Matratzenreinigung testet LOUIS zu allererst mit einem Abstich Verfahren Ihre Matratze, um festzustellen, ob das Material für eine Reinigung in Frage kommt und welches Reinigungsmittel dafür geeignet ist. Anschließend werden das Matratzengestell und alle umliegenden empfindlichen Gegenstände mit Folie abgeklebt und so gegen Spritzwasser geschützt. Danach geht der LOUIS Reinigungsexperte zur eigentlichen Matratzenreinigung über. Dabei behandelt er die Matratze mit einem individuell angepassten Reiniger auf Wasserbasis vor und massiert anschließend das Reinigungsmittel mit einer Bürste gleichmäßig ein.

    Danach wird die Matratze mit einem Nasssaugverfahren abgesaugt bzw. die in der Matratze gebundenen Schmutzpartikel mit Unterdruck herausgesaugt. Zum Abschluss imprägniert der LOUIS Reinigungspezialist Ihr Matratze und verlässt seinen Arbeitsplatz so ordentlich wie er in vorgefunden hat. Damit haben Sie den Milbenbefall in Ihrer Matratze wieder wirkungsvoll auf ein absolutes Minimum reduziert und können sich auf eine angenehme Nachtruhe ohne ungebetene Gäste freuen.

    Wie oft sollte ich meine Matratzen und Polster reinigen lassen?

    Wie auch bei vielen anderen Dinge, ist auch bei der Milbenentfernung der Schlüssel zum Erfolg die Regelmäßigkeit. Experten und Hausärzte raten dazu, eine professionelle Reinigung einer Matratze idealerweise einmal jährlich durchführen zu lassen. Gehören Sie allerdings schon zu den Allergiegeplagten, dann ist eine Reinigung sogar aller 6 Monate als sinnvoll anzusehen. Eine professionelle Reinigung ist gerade nach der Milbenhochsaison in den Sommermonaten besonders sinnvoll. So können Sie mit ruhigen Gewissen in die kühlere und damit auch milbenärmere Jahreszeit starten. Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes und vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine professionelle Tiefenreinigung Ihrer Matratze, Polstermöbel oder Teppiche.